Barbie Kleidung
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Index:

Bild-Lilli, die Ur-Barbie

Barbies Einleitung

Barbies Vorgeschichte

Barbies Biographie

Barbie die Puppe

Barbie's Fabrikmarkierungen

Barbie und die Kritik

Barbies Freundinnen und Verwandte

Ethnische Barbies

Die Barbie Jahre, 1959 - 2009

Barbie Luxuspuppe zum Massenspielzeug

Barbie als Sammelobjekt

Silkstone Barbie Puppen

Wie pflege ich den Kopf der Barbie?

Wie pflege ich den Koerper der Barbie?

Wie pflege ich die Kleider der Barbie?

Barbie gegen Bratz

Puppen der My Scene-Reihe

Fuenf verschiedene Sammler Typen

Erklaerung von Abkuerzungenen

Sonstiges

 

 
Der kommerzielle Erfolg von Barbie beruht zu einem wesentlichen Teil darauf,
dass sie von Anfang an mit einer reichhaltigen Garderobe fuer jede Gelegenheit
ausgestattet war. Von ihrer Erfinderin, Ruth Handler ist die Aussage ueberliefert:
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„Die Puppe verkauft die Mode und die Mode verkauft die Puppe.“
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Da Barbie urspruenglich nur im Badeanzug verkauft wurde, brauchte sie dringend
was zum anziehen! Die ersten Kleider waren von den Modellen der Haute Couture
beeinflusst und trugen wie diese, Namen ihrer Vorbilder z.B., beruehmter Mode
Designer. Es sind auch zahlreiche Barbie-Kleidungsstuecke mit einem Etikett
versehen. Bei aus mehreren Teilen bestehenden Ensembles ist nur ein
Kleidungsstueck markiert, meist findet man die Etiketten im Kragen oder Rocksaum.
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Anfang der 1960er Jahre war Jacqueline Kennedy stilbildend, dieser Einfluss ist
auch in Barbies Kleidung sichtbar. Ab 1967 trug Barbie Modelle, die sich an den
Mod-Kleidern der Carnaby Street orientierten. Auch spaetere Trends wie die von
der Fernsehserie "Dynasty" (dt.: „Der Denver-Clan”) beeinflusste Mode der 80er
Jahre, Discomode und Designerjeans gingen an Barbie nicht spurlos vorueber.
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Beim Stichwort "Barbiekleid" denken viele Leute an die Farbe "Pink" - tatsaechlich war das zu Anfang durchaus nicht der Fall. Barbie ging immer mit der Mode und trug die aktuellen Farben der Saison. In den 1950er und fruehen 1960er Jahren waren das eher Pastelltoene, erst Ende der 1960er Jahre kamen leuchtende Farben in Mode. In dieser Zeit ging Mattel dazu ueber, die Puppen in pinkfarbene Kartons zu verpacken. Seit damals wird dieses dunkle leuchtende Rosa als Geschmacksmuster unter dem Namen "Barbie-Pink" geschuetzt.
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Bis 1972 sind in den Etiketten die Puppennamen in Schreibschrift eingewebt. In der Zeit von 1973 bis 1978 findet man keine Markierung. Man kann die Kleidungsstuecke aber anhand der Herstellungsart und der verwendeten Druckknoepfe (zu dieser Zeit aus Metall eingenaeht und viereckig) identifizieren. Ab 1979 wurden wieder Etiketten eingenaeht, wobei diesmal der Puppenname in Druckschrift eingewebt ist.
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Ab den 90er Jahren wurden nicht nur Kleider fuer mehr oder weniger alltaegliche Situationen angeboten, sondern Barbie konnte sich nun auch als Meerjungfrau, Blumenelfe oder Maerchenprinzessin verkleiden. Fuer das Jubilaeumsjahr 2009 beabsichtigen die Modedesigner Vera Wang,
Marc Jacobs und Diane von Fuerstenberg Kleider fuer Barbie zu entwerfen.
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Schon in den 1960er Jahren bot Mattel Kleidungsstuecke an, die von den Kindern mittels beigefuegter Stoffmalfarben-, Applikationen- oder Pailletten selbst neu gestaltet werden konnten. Derartige Stuecke werden bis heute produziert und stellen eine erhebliche Erweiterung der Spielmoeglichkeiten dar.

Die folgenden Designer, haben schon Kleidermode fuer Barbie entworfen.
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John Bates
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John Bates kreierte die beruehmten catsuits und Mod Ensembles für Diana Rigg in ihrem TV Serien Hit: "The Avengers." Sein vielleicht beruehmtestes Kleid ist der: A-line dress mit dem ausgeschnittenem Mittelteil das nur durch ein Netzgeflecht ersetzt ist. Es wurde 1965 zum Kleid des Jahres gewaehlt und kann heute im “Museum of Costume” in Bath, England bewundert werden.
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Biba (Barbara Hulanicki)
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Barbara Hulanicki eroeffnete 1964 die legendaere Biba Boutique in London. Biba lagerte den gesamten "Look" welcher Schuhe, Struempfe und andere Accessoires umfasste, die mit den Kleidern koordiniert waren. Biba Kleider waren extrem guenstig, was vielen jungen Frauen perfekt ins Budget passte. Ihre frueheren Kreationen widerspiegelten den jugendlichen Stil der Mod-Bewegung, aber in den spaeten sechziger Jahren aenderten ihre Kreationen zum nostalgischen Look der Dreissiger mit laengeren Roecken.
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Marc Bohan
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Marc Bohan folgte auf Yves Saint Laurent als Chef des Hauses von Dior. Bohan brachte Dior’s Geschaeft durch die sechziger Jahre und die fruehen Jahre der Mod-Bewegung. Unter seiner Leitung kreierte man bei Dior jugendliche Kleider wie zum Beispiel: Dior- Sport, und auch einfachere Zusammenstellungen zur regulaeren Dior Mode Trendlinie. In den spaeten Sechzigern entwickelte er dir Ethnischen Moden welche zunehmend populaerer wurden, mit ihren exotischen Drucken und den fliessenden Linien. Er stand dem Hause Dior bis in die achtziger Jahre vor.
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Pierre Cardin
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Ein franzoesischer Couturier der die Mod Stile in der Mitte der sechziger Jahre uebernahm. Bereits 1964 wurden seine Kreationen etwas ruhiger und begannen den jugendlichen Trends von Mary Quant und anderen jungen, Britischen Stilisten zu gleichen. Aber nachdem Courrèges die Mod Trends in den Kreisen der Couturiers als modisch bekannt gemacht hatte, wurden Cardin’s Kreationen nur noch als “ferner” betrachtet.
Zusammen mit Courrèges, war er verantwortlich fuer die Mode welche man fortan als "Space-Age Look" bezeichnete, mit solch futuristischen Kreationen wie Huete, die Helmen glichen.
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Ossie Clark
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Clark began in den Sechzigern fuer Quorum, eine populaere Londoner Boutique, Kleider zu kreieren. Dann in 1966 wurde er Vollzeitbeschaeftigter bei dieser Firma. Er keierte ausgefallenes wie: Hot pants, Zigeunerkleider und Maxi Maentel. Viele der von ihm benutzten Stoffe waren von seiner Frau Celia Birtwell entworfen und kreiert worden.
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Andre Courrèges
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Courrèges der verantwortliche Designer der dem Mod Look zum Kult-Mode Status verhalf. Zu Beginn war er als Designer fuer den Meister der Haute Couture: Balenciaga taetig, bis er 1961 sein eigenes Haus eroeffnete. Seine frueheren Kreationen glichen mehr oder weniger dem Trend aller anderen Couturiers, in gediegenem und konservativem Stil. Immerhin im Herbst 1964 als er die Fruehlingsmode von 1965 praesentierte, schritten seine Mannequins auf den Laufsteg mit weissen, geometrisch geschnittenen Kleidern deren Saum ueber den Knien lag daher. Go-go Stiefel und Helm-aehnliche Huete begleiteten diese Ausstattung. Er wuerde beruehmt als der Schoepfer des Minirocks, aber in der Realitaet hat er diesen bloss zur Mode eines Couturiers erklaert, aber in der Folge machte er den Mini zu einem universellen Modetrend.
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Rudi Gernreich
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Gernreich, wie Mary Quant, waren Freidenker in der Modewelt. Obwohl er mehr den exklusiven Klassedesigner praesentierte als den jugendlichen:
Mod Designer, war er nicht spiessig wie das die franzoesischen und italienischen Designers in den Sechzigern sein konnten. Gernreich bevorzugte einfache Linien und jugendliche Stile, und er kreierte viel innovative, und manchmal auch kontroverse Kreationen. 1964 machte er mit seinem Topless Badeanzug Schlagzeilen, und spaeter noch mit einem Oben-ohne-Kleid. Er war der Anfuehrer der “Total Look”- Bewegung, bei welcher Struempfe und Schuhe mit dem Ensemble genau zusammenpassten. Er vereinte manche ethnische Kleiderstile in seinen Ideen und Moden, wie die Ostindischen oder Orientalischen Stile. In den spaeten Siebzigern erfand er das Thong Bikini.
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Thea Porter
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Thea Porter: Unkonventionell, Anwaeltin der Flower Power Bewegung und Freidenkerin. 1964 begann Porter Kleidungen zu entwerfen nachdem sie zuerst einen Laden besessen hatte worin sie Teppiche und Textilien verkaufte. Ihre Designs waren inspiriert von Oestlichen und Mittel-oestlichen Textilien bevor diese in den spaeten siebziger Jahren weitverbreitet und sehr populaer wurden. 1968 eroeffnete sie in New York ein Geschaeft, und in den fruehen- Siebzigern auch eines in Paris. Sie foerderte die Stilrichtungen der Ethnischen- und Zigeuner-Kleider in den fruehen siebziger Jahren.
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Emilio Pucci
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Pucci hatte urspruenglich nie Modeschoepfer werden wollen. Er verbrachte viele Jahre in Amerika und Italien um seine Ausbildung fortzusetzen, um dann schliesslich ein Doktorat in politischen Wissenschaften zu erlangen. Pucci begann seine Karriere mit der Mode nachdem er in den Skigebieten Oberitaliens fotografiert wurde, und dabei eine selbst kreierte Skihose getragen hatte. Das Magazin, Harper's Bazaar, welche die besagte Hose fotografiert hatte, bat ihn Wintermoden fuer Damen zu entwerfen; welche sie dann publizieren wuerden. Und diese Wintermoden wuerden dann in New Yorker Geschaeften verkauft. In den fuenfziger Jahren wurde er ein Sportbekleidungs Designer, aber er war am beruehmtesten fuer seine Kreationen in den Sechzigern, mit den bemerkenswerten, psychedelisch verwirbelten Stoffmustern, die fuer Kleidungen und Capri-Hosen verwendet wurden, aber auch seine Weltraum Designs wie beispielweise die Uniform der Braniff Flugbegleiterin.
Siehe naechster Abschnitt.
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Braniff Uniformen
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Mary Quant – Auf Mary Quant’s Konto gehen viele Innovationen der Sechziger, so auch der Minirock, der Hosenanzug, PVC-Regenbekleidung und die Hotpants. 1955 oeffnete sie ihre Boutique - Bazaar, in London zusammen mit ihrem Mann Alexander Plunket-Greene, der ebenso wagemutig und respektlos wie sie selbst war. Ein Jahr spaeter begann Sie ihre eigenen Kleider zu entwerfen, weil sie keine der Kleider nach ihrem Geschmack finden konnte welche sie in ihrem Laden anbieten wollte. Ihre Kleidungen waren launisch aber einfach im Design. Sie verlegte sich bald einmal auf Strumpfwaren und Kosmetika. Ihre Popularitaet setzte sich fort bis in die fruehen Siebziger, aber als die Mode verlegte Quant ihr Augenmerk auf Dinge wie: Haushaltwaren, Waesche. Ihre Hautpflege Artikel und die Makeup Linie blieben bis heute populaer.
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Paco Rabanne
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Paco Rabanne begann seine Karriere mit dem Kreieren von Plasticschmuck fuer Dior, Balenciaga und Givenchy bevor er zum Modeschoepfer wurde. Der Design dieses Schmucks war eine Vorstufe zu den Moden durch welche er beruehmt wurde. 1965 entwarf er ein Kleid das aus Plasticscheiben bestand welche wie eine Kette zusammengehaengt waren. Er entwarf auch Kleider die aus viereckigen Metallplaettchen, Scheiben oder Dreiecken bestanden, die aneinandergereiht waren. Diese waren kurz oder auch lang unter Verwendung von ungewoehnlichem Material wie, Krepppapier und Aluminium. Er entwarf auch Kostueme fuer Filme wie, Casino Royale und Two for the Road. Als futuristischer Designer, kreierte er “Weltraum-Zeit-Kostueme fuer den Film Barbarella von 1968.
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Yves Saint Laurent
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Yves Saint Laurent's erste Kollektion, die er 1959 fuer das Haus Dior entwarf, machte das Trapez-Kleid bekannt. Dieses war ein mittellanger Vorlaeufer der A-line Kleider der “Mods”, allerdings mit sehr exquisitem Schnitt und perfekter Verarbeitung. 1965 begann YSL eine Pop Art Bewegung in der Modeschoepfung als er sein "Mondrian" Kleid kreierte, dem das Gemaelde: "Broadway Boogie Woogie" von Mondrian als Vorlage zu Grunde lag. Wie auch Courreges und Cardin, entwarf YSL gewagte Designs, aber auch zeitgenoessische Entwuerfe welche die jugendliche Bewegung der Sechziger in der Mode reflektierten.

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