Die Firmengeschichte von Mattel...
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Index:

Bild-Lilli, die Ur-Barbie

Barbies Einleitung

Barbies Vorgeschichte

Barbies Biographie

Barbie die Puppe

Barbie's Fabrikmarkierungen

Barbie und die Kritik

Barbies Freundinnen und Verwandte

Ethnische Barbies

Barbie Kleidung

Die Barbie Jahre, 1959 - 2009

Barbie Luxuspuppe zum Massenspielzeug

Barbie als Sammelobjekt

Silkstone Barbie Puppen

Wie pflege ich den Kopf der Barbie?

Wie pflege ich den Koerper der Barbie?

Wie pflege ich die Kleider der Barbie?

Barbie gegen Bratz

Puppen der My Scene-Reihe

Fuenf verschiedene Sammler Typen

Erklaerung von Abkuerzungenen

Sonstiges


 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
Die Barbie-Puppe ist die bekannteste und meistverkaufte Puppe der Welt und damit ein
Spielzeugklassiker. Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Mattel und
bezeichnet die Produktionsreihe von Modepuppen im Massstab 1:6.
Auch Ken ist daher eine Barbie-Puppe. Im allgemeinen Sprachgebrauch steht sie nicht
nur fuer die Puppen von Mattel, sondern ist praktisch schon zum Synonym fuer
Modepuppen geworden.


Das aktuelle „Barbie“-Logo
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Das alte „Barbie“-Logo
 

Bereits vor Barbie gab es Modepuppen; von den ersten wurde aus dem Frankreich des
13. Jahrhunderts berichtet. Dass dieses eine Produkt aber Teil der westlichen Kulturgeschichte
des 20. Jahrhunderts wurde, verdankt es dem von der Gruenderin der Firma Mattel erstellten
und im Laufe der Jahre verfeinerten Konzept, das die folgenden Hauptpunkte aufweist:

Gestaltung der Puppe Barbie

Schwerpunkt Kleidung 
Einbeziehung verschiedener ethnischer Zielgruppen 
Erweiterung der Produktreihe um weitere Puppenpersoenlichkeiten 
Entwicklung der Puppe vom Luxus- zum Massenspielzeug 
Produktion von Sammlerpuppen neben den Spielpuppen
 
 

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Mattel, Inc.  /  333 Continental Boulevard  /  El Segundo, CA 90245-5012 USA

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Unternehmensform .......... Corporation
Gruendung 1945
Unternehmenssitz El Segundo / Vereinigte Staaten
Unternehmensleitung Robert A. Eckert
Mitarbeiter ca. 26.000 (weltweit)
Umsatz 5,970 Mrd. US-Dollar (2008)
Branche Spielzeughersteller
....
1945
Wurde Mattel von Harold Matson, Elliot Handler und dessen Frau Ruth Handler in einer Garage gegruendet. Der Firmenname setzt sich zusammen aus Matsons Spitzname „MATT“ und „ELliot“. Die ersten Produkte waren Bilderrahmen und Puppenmoebel aus Holz. Die Erweiterung des Angebots um Puppenkleider war sehr erfolgreich und so entschied sich das Ehepaar Handler, nach Trennung von dem Partner Matson, sich vermehrt auf Spielzeug zu konzentrieren.

1959
Erschien die erste Barbie-Puppe und 1961 die Ken-Puppe (Barbies Freund).

1966
Gruendete Mattel GmbH die erste europaeische Niederlassung.
Die ersten Hot-Wheels-Spielzeugauto-Modelle erschienen.

1968
Drei Jahre spaeter 1971 dann das erfolgreiche an Mau-Mau angelehnte Kartenspiel UNO.

1972
Kam die Action-Figur Big Jim auf den US-Markt.

1975
Verliess das Ehepaar Handler Mattel.

1978
Begann Mattel mit der Entwicklung der ersten 16-Bit-Videospielkonsole, des Intellivision, welches zwei Jahre spaeter veroeffentlicht wurde.

1982
Wurden die ersten Masters of the Universe-Figuren veroeffentlicht.

1993
Uebernahm Mattel den Hersteller von Baby- und Kleinkindspielzeug Fisher-Price und fusionierte.

1997
Mit Tyco Toys unter der gleichzeitigen Uebernahme der Marken Matchbox, Tyco R/C und View-Master.

2000
Wurde Mattel zum Haupt-Lizenznehmer der Harry-Potter-Spielzeugserie.

2006
Gab Mattel die Uebernahme des auf Elektronik-Spielzeug spezialisierten Herstellers Radica Games Ltd. bekannt.

2008
Verklagte Mattel den Konkurrenzkonzern MGA, bekannt durch die Bratz-Puppen, auf mehrere Millionen Dollar Entschaedigung, wegen einer Urheberrechtsverletzung. Ein Barbie-Designer hatte dem Puppenhersteller Entwuerfe verkauft, obwohl er noch bei Mattel unter Vertrag war.

Rueckrufaktion und Strafe
Anfang August 2007 ruft Mattel weltweit 1,5 Millionen in China hergestellte Spielzeuge zurueck, weil sie mit einer Farbe bemalt sind, die einen zu hohen Bleigehalt aufweist. Der Chef des chinesischen Subunternehmens begeht daraufhin Selbstmord. Die Gewinnbelastung beziffert der Konzern auf 30 Millionen US-Dollar. Knapp zwei Wochen spaeter, am 14. August 2007, startet der Spielwaren-Hersteller die groesste Rueckruf-Aktion der Firmengeschichte. Er nimmt mehr als 18 Millionen Puppen, Spielzeugautos und andere wiederum in China produzierte Spielwaren vom Markt. An den Produkten, so etwa an Teilen des Spielsets Barbie & Hund Tanner sind nach Aussage der Firmenleitung kleine Magneten angebracht, die Kinder verschlucken koennen. Mattel-Aktien verlieren kurz nach dem New Yorker Boersenbeginn mehr als 3,3 Prozent ihres Wertes. Im Juni 2009 wurde gegen Mattel und dessen Tochterunternehmen Fisher-Price eine Strafe von der amerikanischen Verbraucherschutzkommission CPSC in Hoehe von 2,3 Millionen US-Dollar verhaengt. Die Unternehmen hatten wissentlich Spielzeug aus China mit zu hohem Bleigehalt importiert und vermarktet.

Kritik
Im Schwarzbuch Markenfirmen – Die Machenschaften der Weltkonzerne wird dem Konzern die Ausbeutung seiner Lieferanten vorgeworfen, z.B. Stundenloehne von nur 11 Cent bei 16-Stunden-Arbeitstagen und ohne Gewerkschaftsrechte in China.

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